Die optimale Schlafumgebung

Säuglinge schlafen viel - tagsüber, nachts, zuhause wie unterwegs. Mit den folgenden Tipps möchten wir Ihnen helfen die optimale Schlafumgebung für ihr Kind zu schaffen.

Die 7 wichtigsten Punkte:

1.Rauchfreie Umgebung

Der Risikofaktor Rauchen ist allseits bekannt. Nicht nur für den der raucht, sondern auch im Besonderen für Ihr Kind. Achten sie darauf, dass in  der Umgebung Ihres Kindes auf keinen Fall geraucht wird und Ihr Kind in einer rauchfreinen Umgebung aufwächst.

2. Rückenlage

Zum Schlafen sollten Sie Ihr Kind von anfang an auf den Rücken legen. Neueste Studien sagen, dass die Rückenlage die sicherste Schlafposition ist. Legen Sie Ihr Kind abwechselnd auf die Kopf- oder Fußseite des Bettes, so ändern Sie die Position des Kopfes zum Licht und vermeiden ein Abflachen des Hinterkopfes. Ist Ihr Kin wach und unter Ihrer Aufsicht, kann es in Bauchlage seine motorischen Fähigkeiten verbessern und erproben.

3. Der Baby-Schlafsack gegen Überdeckung

Decken können durch Hochrutschen über den Kopf Ihres Kinder geraten. Verwenden Sie daher keine Zudecke, sondern einen Schlafsack. Wenn es kälter ist, ziehen Sie Ihr Kind lieber etwas wärmer an. Vermeiden sie die Kombination von Decke und Schlafsack, um keine Überwärmung zu zulassen.

4. Raum zum Atmen

Schaffell, Kuscheltiere, Nestchen oder eine weiche Matratze gehören auf keinen Fall in das Baby-Bettchen. Die Matratze sollte nicht zu weich und nicht zu luftdurchlässig sein. Auch auf ein Kopfkissen ist zu verzichten, da der Kopf des Kindes zu tief einsinkt - das kann seine Atmung behindern und zur Überwärmung führen. Verwenden Sie keine wasserdichten  bzw. luftundurchlässigen Unterlagen. Moskito-Netze, Himmel oder Tücher sind gefährlich, da Ihr Kind sich diese über den Kopf ziehen kann.

5. Überwärmung vermeiden

16-18°C Raumtemperatur sind vollkommen ausreichend für einen gesunden Schlaf. Den Schlafraum sollten Sie 2-3 x am Tag für ca. 10 Minuten gründlich lüften. Kalte Hände oder Füße des Babys sollten Sie nicht beunruhigen, denn Sie sagen nichts über die eigentliche Körpertemperatur aus. Am besten prüfen Sie diese zwischen den Schulterblättern. Hier sollte sich Ihr Kind warm, aber nicht verschwitzt anfühlen. Im Haus sind Handschuhe oder eine Mütze völlig überflüssig.

6. Elternschlafzimmer

Lassen Sie Ihr Kind im ersten Jahr ruhig im Elternschlafzimmer schlafen, jedoch im eigenen Bett. Ihr Kind braucht Ihre Nähe und wird durch die Schlafgeräusche der Eltern beruhigt und positiv stimuliert.

7. Stillen- die beste Nahrung

Die Muttermilch ist bekanntlich die natürlichste Nahrung und hat viele Vorteile. Versuchen Sie so lange wie möglich zu stillen, WHO empfiehlt 6 Monate zu stillen. Auch wenn sie rauchen müssen Sie das Stillen nicht aufgeben. Sorgen Sie aber für eine rauchfreie Zeit, besonders vor dem Stillen.